Unsere Bildungsinitiative -Wolf Info Mobil- wurde durch die Bingo Umweltstiftung Niedersachsen gefördert 




Umweltbildung zum Thema Wolf in Niedersachsen
gefördert durch die BINGO Umweltstiftung Niedersachsen

Nicht jedes Klasenzimmer braucht  4 Wände

Nicht jedes Klassenzimmer braucht 4 Wände

Dem Wolf auf der Spur

Buchholzer Jäger-Ehepaar rollt mit Infomobil durch die Region. Inklusive Wolfspräparat

Buchholz. Wenn Bernard Wegner erklären will, wie viel größer der Wolf ist als jedes andere Raubtier in Niedersachsen: Dann braucht der Jäger sich nicht mit Fotos aus einem Wildpark zu behelfen. Wegner zeigt ganz einfach einen echten Wolf– und einen echten Fuchs. Die Präparate der Wildtiere machen sein „Wolfsmobil“ eindrucksvoller als jede Bildergalerie. Gemeinsam mit seiner Frau rollt er damit durch die Landkreise Harburg, Heidekreis und Rothenburg. Kitas und Schulen können das Wolfsmobil für Aktionen buchen.

Umwelt bildet

Kinder wollen Ihre Umwelt "begreifen" und erleben

„Als regionale Jägerschaft werden wir immer wieder zum Thema Wolf befragt“, sagt Wegner, bei der Jägerschaft Landkreis Harburg e.V. Obmann für Öffentlichkeitsarbeit. „Wir geben gerne Auskunft und möchten dabei möglichst neutral über den Wolf informieren.“ Die Wegners erläutern den Kindern spielerisch Biologie und Verhalten des Rudeltieres, zum Beispiel in Form eines Riechspiels

Die Wegners, beide Jäger, haben die ehrenamtlichen Umweltbildungsaktionen für Kinder und Jugendliche zu ihrem Herzensprojekt in ihrer Freizeit gemacht. Mit dem Wolfsmobil und gerade im Druck befindlichen Ausstellungsbannern besucht das Ehepaar Schulen und Kitas, am liebsten aber bieten die beiden ihre Aktionen direkt im Wald an. Dann taucht der Anhänger als Höhepunkt am Ende der Tour auf. Ihre Idee trifft ganz offensichtlich einen Nerv. „Die Nachfrage ist riesig“, erzählt Diana Wegner. „Und der Bedarf an Informationen auch.“ In Klammern: Der Wolf ist etwa zehnmal so groß und schwer wie der Fuchs.

In den Aktionen geht es aber auch darum, wie man sich beim Zusammentreffen mit einem Wolf verhalten sollte. Wenn die Wegners Kinder fragen, was sie unbedingt unterlassen sollten, zählt vor allem eines dazu: füttern. Warum, das ahnt Louisa (8): „Weil sie dann immer mehr wollen.“ 

„Ohne die Stiftung würde es das alles nicht geben können“, sagte Bernard Wegner jetzt bei einem Besuch von Stiftungsgeschäftsführer Karsten Behr in Buchholz. Behr besuchte das Wolfsmobil anlässlich einer Rundreise zu verschiedenen unter dem Motto „NATURbegeistert“ geförderten Projekten in ganz Niedersachsen. „Und ohne Sie auch nicht“, entgegnete Behr. „Ihr Engagement ist es, das wichtige Projekte wie dieses überhaupt erst ermöglicht. Wir freuen uns, wenn wir Sie dabei unterstützen können.“